Knoten am Strahlrohr


Mastwurf - Kreuzklank
AnimierterMastwurf

Dieser Knoten ist schnell und sicher, um ein Ende an einem Balken zu befestigen. Er zieht sich selten zu, kann sich unter Spannung sogar l�sen, wenn sich der Balken dreht. Oft benutzt um B�nde zu beginnen und beenden. Mit ein bisschen �bung kann er einh�ndig gebunden werden.

Kreuzknoten-Rechter Knoten


 

Animierter Weberknoten

Als einfach zu lernender, brauchbarer Allzweckknoten um zwei Enden zu verbinden, ist der Weberknoten wahrscheinlich der am h�ufigsten benutzte Knoten f�r diesen Zweck. Allerdings kann nicht stark genug betont werden, da� der Weberknoten kein dauerhaft, sicherer Knoten ist! Ein sicherer Knoten wie der Schotstek, doppelter Schotstek oder Fischerknoten ist immer vorzuziehen.
Der Weberknoten kann sich leicht in einen rutschenden Ankerstich verwandeln, und sollte daher niemals benutzt werden wenn Leib und Leben auf dem Spiel stehen!

 

Baumschlinge - Zimmermannsklank

 

       Animierter Zimmermannsschlag  

Wird benutzt, um ein Ende an einem Balken zu befestigen, wenn es nicht auf Sicherheit ankommt. Dieser Knoten zieht sich unter Belastung zu, l��t sich aber sehr einfach l�sen wenn das Ende locker ist.
Lege das Ende um den Balken, dann f�hre die lose Part um die stehende Part des Endes. Dann wickele die lose Part drei- bis viermal um sich selbst.

Einfacher Spierenstich (Fischerknoten)

Animierter
FischerknotenAnimation: Spierenstich
Animation: Spierenstich

 

Der Fischerknoten wird benutzt um zwei �hnlich dicke (glatte) Enden zu verbinden. Er wird von Anglern benutzt um Angelleinen zu verkn�pfen und ist besonders wirkungsvoll bei d�nnen Seilen und Garnen. Binde einen �berhandknoten, in die lose Part des ersten Endes um das zweite Ende. Dann lege einen �berhandknoten um das erste Ende in das zweite Ende. Achte darauf, die Knoten so zu binden, da� sie gut aneinanderliegen wenn die festen Parten angezogen werden.

 

Noch ein wichter Knoten f�r`s Leben - der Krawattenknoten

Stabile Seitenlage

 

Kinderleicht

Knoten und Stiche bei der Feuerwehr

Bei der Feuerwehr gibt es verschiedene Knoten, die im Einsatz anzuwenden sind.

Wir zeigen Ihnen hier die gebräuchlichen Knoten, die jeder Feuerwehrmann (Feuerwehrfrau) kennen und können sollte:

Aber bevor man Knoten machen kann, braucht man erst Leinen.

Bei der Feuerwehr gibt es mehrere Arten von Leinen:

1.) Die
Fangleine (Feuerwehrsicherheitsleine, Rettungsleine)
2.)
Die Arbeitsleine
3.) Dynamikseile
 

ARMATUREN und deren Erkl�rung
Quelle:
Freiwillige Feuerwehr Lengfeld

Arbeits- und Feuerwehrleine

Zwischen Arbeits- und Feuerwehrleinen ist grunds�tzlich zu unterscheiden. Die Feuerwehrleine, die rohwei� ist, wird zum Retten von Menschen aus h�hergelegenen Stockwerken und aus Sch�chten, zum Sichern von vorgehenden Trupps in un�bersichtlichen Einsatzstellen sowie dort, wo Absturzgefahr besteht, zum Selbstretten und zum Hochziehen und Sichern von Ger�ten verwendet. Allerdings muss gesagt werden, da� mittlerweile bessere Absicherungssysteme zur Absturzsicherung f�r die Feuerwehr existieren. Sie hat au�er der Farbe noch folgende Merkmale: L�nge 30 m, Durchmesser 10 mm und Rei�kraft mind. 14 kN. Die Fangleine ist schonend zu behandeln. Sie darf nicht mit Schmutz, S�uren und anderen �tzenden Fl�ssigkeiten oder mit �len und Putzmitteln, Brandstellengut oder -schutt in Ber�hrung kommen. Wenn sie �ber scharfe Kanten zu f�hren sind, mu� eine weiche Unterlage dazwischen gelegt werden. Beim Abseilen oder Heraufziehen von Personen und Gegenst�nden ist darauf zu achten, da� dies gleichm��ig und ohne Ruck geschieht. Die Arbeitsleinen sind ganz oder teilweise rot eingef�rbt. Sie finden Verwendung als Halte- oder Ventilleinen und sie haben eine L�nge von 20 oder 30 m.

Sammelst�ck
 

Ein Sammelst�ck dient dazu die L�schmittelstr�me zweier Zuleitungen zusammenzufassen. W�hrend an beiden Zug�ngen einteilige Festkupplungen angebracht sind, befindet sich an dem Abgang eine zweiteilige Festkupplung mit beweglichem Knaggenteil. Das Sammelst�ck, das die Feuerwehr verwendet, hat zwei B-Zug�nge und einen A-Abgang. Es wird am Saugeingang der Feuerl�schkreiselpumpe angeschlossen. Im Inneren des Sammelst�cks befindet sich eine Ventilklappe, die bewirkt, da� bei Anschlu� von nur einer Zuleitung der zweite Zugang geschlossen wird. Werden zwei Zuleitungen angeschlossen, so befindet sich die Klappe bei gleichem Wasserdruck in der Mitte und das Wasser kann links und rechts vorbeiflie�en. Bei Benutzung eines Zugangs braucht der andere also nicht durch eine Blindkupplung verschlossen zu werden.

Standrohr

Das Standrohr dient zur Wasserentnahme aus dem Rohrleitungsnetz. Es wird durch Rechtsdrehen in Unterflurhydranten eingesetzt. Ein Standrohr besteht im Groben aus zwei Teilen: Aus einem Standrohroberteil und aus einem Standrohrunterteil. Das Standrohroberteil wiederum besteht aus dem Aufsatzst�ck mit den beiden Abg�ngen (Festkupplungen B), aus den Niederschraubventilen daf�r, aus einer Stopfbuchsbrille und der Stopfbuchse. Die Stopfbuchse dient zur Abdichtung zwischen dem drehbar angeordneten Ober- und Unterteil. Das Unterteil besteht aus dem Griffst�ck, dem Rohr, der Klauenmutter und dem Dichtring. Die Klauenmutter dient zum Festspannen des Standrohres in der Klaue des Unterflurhydranten. Bei dem Instellungbringen ist darauf zu achten, da� sich der Dichtring im Fu� in einwandfreiem Zustand befindet, da� der Hydrantensitz sauber ist und, da� beim Verdrehen des Oberteils nur nach rechts gedreht wird, da sich das Standrohr sonst wieder lockern k�nnte. Beim Abbauen ist die Klauenmutter wieder bis zum Anschlag nach unten zu drehen und der Dichtring zu kontrollieren. Das Standrohr wird �ber der Schulter getragen. Die Hand greift dabei in den Fu� des Dichtringes ein, um ein Verlieren des Dichtringes zu vermeiden.

 
St�tzkr�mmer

Der St�tzkr�mmer dient zur Ableitung der R�ckkraft des B-Strahlrohres �ber die Schlauchleitung. Er erm�glicht dadurch den Einsatz eines B-Strahlrohres mit nur zwei Mann. Da es �fters n�tig ist, �ber einen l�ngeren Zeitraum eine gr��ere Menge Wasser (z.B. zum K�hlen eines Tanks, Abschirmen eines Geb�udes) auf einen begrenzten Einsatzraum abzugeben, bietet sich hier der Bau einer behelfsm��igen Wasserkanone an. Dazu wird an einen Verteiler an den ersten und zweiten Abgang eine C-Ringleitung und an den B-Abgang ein St�tzkr�mmer mit B-Rohr angeschlossen. Der C-Schlauch hat die Aufgabe, den Verteiler in stabiler Lage zu halten. Diese Wasserkanone hat den Vorteil, da� sie bei kritischen Einsatzstellen kein Personal bindet.

�bergangsst�ck

�bergangsst�cke dienen zur Verbindung von Schl�uchen unterschiedlicher Gr��e und zum Anschlu� von Schl�uchen an Armaturen und Pumpen. Sie sind in folgenden Gr��en genormt: A/B, B/C, C/D. Die Buchstaben geben an , welche Gr��en miteinander verbunden werden. Au�erdem gibt es �bergangsst�cke, die zur Verbindung verschiedener Systeme dienen, wie z.B. amerikanische und deutsche Schlauchkupplungen. Das genormte �bergangsst�ck setzt sich aus den zwei unterschiedlich gro�en Knaggenteilen, einem Mittelteil, zwei Dichtringen und einem Sperring zusammen. Das Mittelteil ist drehbar zwischen den beiden Knaggenteilen angeordnet. Bei der Verwendung von �bergangsst�cken in Leitungen ist darauf zu achten, da� sich beim �bergang von gro� auf klein die Durchflu�menge auf die der kleinen Leitung verringert und umgekehrt beim �bergang von klein auf gro� der Druck in der gro�en Leitung verringert wird. Anwendungsbeispiele sind z.B. Nachl�scharbeiten mit einem D-Strahlrohr, bei dem an einen C Schlauch ein C/D-�bergangsst�ck und dann ein D-Schlauch angekuppelt wird. 

Verteiler

Der Verteiler hat die Aufgabe, die durch eine gr��ere Schlauchleitung zugef�hrte Wassermenge in mehrere kleinere (h�chstens drei) Schlauchleitungen zu verteilen oder in Sonderf�llen in umgekehrter Richtung zu sammeln. Die bei der Feuerwehr �blichen Verteiler haben einen Zugang und drei Abg�nge, die jeweils durch ein Absperrorgan (Niederschraubventil oder Kugelhahn) zu schlie�en sind. Bei der Feuerwehr gibt es fast nur Verteiler mit einem B-Zugang und einem B- und zwei C-Abg�nge. Zu dem B-Abgang geh�rt immer ein an einer Kette befestigtes B/C-�bergangsst�ck. Die Bezeichnung f�r einen B-Verteiler mit Ventilabsperrung ist: Verteiler DIN 14345 - BV. Bei Verteilern mit Kugelh�hnen ist beim �ffnen darauf zu achten, da� dies langsam geschieht, um Druckst��e zu vermeiden. Der Verteiler wird an der befohlenen Stelle abgesetzt. Der Standort des Verteilers soll au�erhalb des Gefahrenbereichs liegen. Der Verteiler wird grunds�tzlich von zwei Feuerwehrangeh�rigen gekuppelt. F�r das Anschlie�en der abgehenden Leitungen gilt folgende Nummerierung: Vom Zugang aus gesehen die linke Leitung ist das erste Rohr, die rechte Leitung ist das zweite Rohr und die mittlere Leitung hei�t drittes oder Sonder-Rohr, da hier z.B. auch das Schaumrohr angeschlossen wird. Sofern ein Druckbegrenzungsventil angeschlossen wird, so ist dieses in die B-Leitung vor dem Verteiler einzubauen.
Eine zeitsparende Variante ist, den Verteiler mit bereits angekuppelter B-Leitung auf dem Fahrzeug zu lagern. So kann der zust�ndige Trupp den Verteiler an der befohlenen Stelle ablegen und spert die Zeit f�r das Ankuppeln.
Bei einer Wasserf�rderung �ber lange Schlauchstrecken wird der Verteiler als Absperrorgan f�r die ganze F�rderleitung genutzt.

Strahlrohre

Das Strahlrohr dient zur Formung eines l�schf�higen Wasserstrahls des aus der Schlauchleitung austretenden Wassers. Die L�schkraft h�ngt nun von der Strahlart (Voll- oder Spr�hstrahl), von der Druckh�he am Strahlrohreingang und von dem Querschnitt am Strahlrohrausgang ab. Bei der Feuerwehr finden folgende Mehrzweckstrahlrohre Verwendung: BM, CM, CMM, DM. Der erste Buchstabe gibt die Gr��e an, der zweite Buchstabe "M" steht f�r Mehrzweckstrahlrohr und der Dritte f�r Mannschutzbrause. Das Strahlrohr besteht aus dem Mundst�ck, dem Oberteil, einem zylindrischen Rohr, dem Schaltorgan und der Festkupplung. Die m�glichen Schaltstellungen sind Vollstrahl (Schaltorgan nach vorne), Halt (Schaltorgan nach rechts) und Spr�hstrahl (Schaltorgan nach hinten).

Folgende Wasserdurchflu�mengen gelten f�r die Strahlrohre:
  Innendurchmesser Wasserdurchflu�
Gr��e mit Mundst�ck ohne in l/min
D 4 mm   25
    6 mm 50
C 9 mm   100
    12 mm 200
B 16 mm   400
    22 mm 800

Bei CMM-Strahlrohren erh�ht sich der Wert bei voll ge�ffneter Mannschutzbrause um max. 160 l/min. Zum Spr�hstrahl kann noch gesagt werden, da� durch die intensive Aufspaltung des Wasserstrahls die Oberfl�che der Wassermenge erheblich vergr��ert wird. Damit sind folgende Vorteile verbunden:

  • Starke K�hlung bei geringer Wassermenge durch schlagartiges Verdampfen -> geringer Wasserschaden
  • Niederschlagung giftiger D�mpfe und Gase.

Der vorgehende Feuerwehrmann kann sich durch den Wasserschleier gegen W�rme und Rauch sch�tzen. Neuerdings gibt es auch noch sog. Spezialstrahlrohre (z.B. TURBO-JET-Strahlrohr), die M�glichkeit bieten, vom Vollstrahl bis zum feinen Wassernebel stufenlos verstellbar zu sein und die Wassermenge von ca. 20 bis ca. 200 l/min stufenlos zu regulieren. Bei der Vornahme eines C-Rohres sollten zwei Mann zur Bedienung zur Verf�gung stehen. Ein B-Rohr mu� mit drei Mann gehalten werden. Falls ein St�tzkr�mmer verwendet wird, kann dies von zwei Mann gehalten werden. 

Saugkopf mit Saugkorb

Ein Saugkorb wird auf das im Wasser liegende Ende einer Saugleitung angekuppelt. Er besteht aus drei Hauptteilen: Eine Geh�use mit Festkupplung, ein Sieb und ein R�ckschlagventil. Das Sieb hat die Aufgabe, die Pumpe vor Schmutzteilchen und Fremdk�rpern zu sch�tzen, die ihr schaden k�nnen. Das R�ckschlagventil sorgt daf�r, da� die Fl�ssigkeitss�ule in der Saugleitung bei Unterbrechung des Saugvorganges nicht abrei�t. Es erm�glicht auch das Auff�llen der Leitung per Hand bei defekter Entl�ftungseinrichtung der Pumpe. Wird die Saugleitung zur�ckgenommen, so kann �ber eine Ventilleine das R�ckschlagventil ge�ffnet werden, damit das Wasser abflie�en kann und man die leeren Schl�uche zur�cknimmt. Besonders bei gro�en Saugh�hen l��t sich das R�ckschlagventil nur schwer gegen den Druck anheben. Deshalb zieht man in diesem Fall das Ventil schon bei noch f�rdernder Pumpe und stellt dann erst die Pumpe ab. Zum Saugkorb geh�rt auch noch ein Schmutzabweiser, der vor dem Anschlu� der Ventilleine �ber den Saugkorb gest�lpt wird. Er soll groben Schmutz abhalten, damit dieser nicht in die Pumpe gelangen


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