Notruf 112

Beim Telefongespräch mit der Feuerwehr, sollten Sie wissen,

dass die 1, 2, 3, 4  besonders wichtig sind:

  1. Wer bin ich (Name, Wohnort, Straße)?
  2. Wo brennt es / wo ist der Unfall (Ort, Straße)?
  3. Was brennt bzw. was ist passiert?
  4. Wer befindet sich noch im Haus / wie viele Verletzte?

 

Löschwasser / Mittel

Welche Arten von Löschmittel verwendet die Feuerwehr?

Wasser, Löschschaum, Feuerlöscher, Löschdecken

Wo bekommt die Feuerwehr ihr Löschwasser her?

Löschwasserbrunnen

Offene Gewässer

Hydranten

Der Umgang mit dem Feuerlöscher:

 

 

Umgang mit dem Feuerlöscher - 1
  • Achten Sie auf die Windrichtung, immer mit dem Wind löschen
  • nicht in die Flammen spritzen sondern von unten in die Glut
  • ausreichend Abstand halten, damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt
  • stoßweise löschen
Umgang mit dem Feuerlöscher - 2
  • Flächenbrände von vorne und von unten löschen, nicht von hinten oder oben
  • Löschvorgang auf das Brandgut konzentrieren, nicht auf die Flammen
Umgang mit dem Feuerlöscher - 3
  • Tropf- oder Fließbrände von der Austrittstelle zur brennenden Lache hin löschen
Umgang mit dem Feuerlöscher - 4
  • größere Brände immer mit mehreren Feuerlöschern bekämpfen
  • die Feuerlöscher gleichzeitig und nicht nacheinander einsetzen
Umgang mit dem Feuerlöscher - 5
  • nach dem Löschen bitte die Brandstelle nicht verlassen, sondern aufmerksam beobachten, um Rückzündungen rechtzeitig zu erkennen
Umgang mit dem Feuerlöscher - 6
  • bitte stellen Sie sicher, dass der/die eingesetzten Feuerlöscher nach dem Einsatz wieder aufgefüllt werden und voll funktionsfähig wieder an dem gewohnten Standort platziert werden

 

Wiederbelebung: Was tun bei Herzstillstand?

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist es entscheidend, dass möglichst rasch die Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnt


Je früher die Herzdruckmassage einsetzt, desto größer sind die Erfolgschancen einer Reanimation

Wenn ein Herzstillstand eingetreten ist (Hinweise darauf sind fehlende Atmung und fehlende andere Lebenszeichen), muss die Person schnellstens wiederbelebt werden. Schon nach wenigen Minuten Unterversorgung mit Sauerstoff sterben die ersten Gehirnzellen ab.

Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation)

Die Erfolgschancen einer Reanimation sind umso größer, je früher die Herzdruckmassage einsetzt. Sie sollte möglichst auf einer harten Unterlage durchgeführt werden. Das bedeutet: Der oder die Betroffene sollte auf dem Boden gelagert werden.

Das sollten Sie tun: Ein-Helfer-Methode (gemäß den Empfehlungen der European resuscitation Council (ERC)


Knien Sie seitlich neben dem Verletzten. Machen Sie die Atemwege frei (Kopf überstrecken, Kinn anheben). Kontrollieren Sie, dass sich keine Fremdkörper in Mund und Rachen befinden, welche die Atmung blockieren.

Falls die Person nicht atmet und keine Lebenszeichen zeigt, beginnen Sie mit folgenden Maßnahmen:

  • Legen Sie den Ballen einer Hand auf die Mitte der Brust der Person. Den anderen Handballen legen Sie darüber


Herzdruckmassage

  • Drücken Sie mit gestreckten Armen und geradem Rücken den Brustkorb fünf bis sechs Zentimeter ein. Nach jedem Druck entlasten Sie den Brustkorb vollständig. Etwa zwei Kompressionen pro Sekunde
  • Nach 30 Mal Drücken überstrecken Sie wieder den Kopf der Person, um die Atemwege frei zu machen


Beatmung

  • Nun sollten Sie beatmen: Atmen Sie normal ein und blasen Sie dann gleichmäßig in Mund oder Nase.
    • Mund zu Mund: Sie verschließen mit Daumen und Zeigefinger der auf der Stirn liegenden Hand die Nase des Betroffenen. Setzen Sie Ihren Mund auf den leicht geöffneten Mund der Person. Langsam ausatmen
    • Mund zu Nase: Mit dem Daumen der Hand, die den Unterkiefer hält, drücken Sie den Mund zu, damit beim Beatmen die Luft nicht entweicht. Ihren Mund legen Sie nun um die Nase des Verletzten. Langsam ausatmen
  • Prüfen Sie, ob die Beatmung effektiv ist: Heben Sie dazu Ihren Kopf, und beobachten Sie, wie sich der Brustkorb beim Entweichen der Luft senkt
  • Führen Sie zwei solche Beatmungen durch. Gehen Sie dann unverzüglich in die Anfangsposition und drücken Sie erneut 30 Mal auf den Brustkorb. Anschließend wieder zweimal beatmen
  • Behalten Sie diesen 30:2-Rhythmus bei, bis die Person wieder normal atmet oder die Rettungskräfte eintreffen

Sie sollten nicht aus Angst, Mund zu Mund beatmen zu müssen, auf eine Reanimation verzichten. Fühlen Sie sich nicht in der Lage, die leblose Person zu beatmen, spenden Sie wenigstens die Herzdruckmassage und führen Sie diese kontinuierlich ohne Unterbrechung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte oder bis die Person wieder normal atmet durch.

Wichtig: Bei zwei Helfern sollte alle zwei Minuten gewechselt werden, um einer Ermüdung vorzubeugen

Die Rettungskarte - Hilfe für die Retter und für Sie !

Warum ist eine Rettungskarte wichtig?

Karosserien werde immer stabiler und eingebaute Sicherheitstechnik wie Airbags und Gurtstraffer bergen Gefahren für Rettungskräfte. Eine Befreiung aus einem verunfallten Fahrzeug kann im Ernstfall dadurch verzögert werden.

Falsche Maßnahmen zur Rettung von verunfallten Personen kosten Zeit, gefährden Leben und Gesundheit. Für Verletzte zählt jede Minute!

Bei der Vielzahl von Autotypen ist es nicht immer möglich daß Rettungskräfte automatisch wissen wo Karosserieverstärkungen oder Treibladungen für Airbags, Batterien oder Stromführende Leitungen, Benzin oder Gastanks im Auto verbaut sind. Somit sind sie ohne detailierte Informationen gezwungen sehr vorsichtig bei der Rettung vorzugehen oder sich die nötigen Informationen vor bzw. während der Rettung zu besorgen. Das kostet wertvolle Zeit. Je moderner ein Auto ist desot wichtiger sind diese Informationen für die Retter!

Vorbeugen ist einfach!

Drucken Sie sich selbst Ihre Rettungskarte aus!

Diese wird dann hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite befestigt

und ist somit für Rettungskräfte leicht zugänglich.

Durch einen Aufkleber auf der Windschutzscheibe können Rettungskräfte erkennen daß eine Rettungskarte im Auto zur Verfügung steht.

 

Diesen Aufkleber erhalten Sie z.B. beim ADAC oder Sie können ihn auch kostenlos von uns erhalten!
Montags ab 19:00 Uhr können Sie Sich im Feuerwehrgerätehaus in Ebern Ihren Aufkleber abholen (so lange der Vorrat ausreicht)

Bitte benutzen Sie für den Druck der Rettungskarte (wenn möglich) einen Farbdrucker.

Rettungskarten zum Ausdrucken für Ihr Fahrzeug finden Sie hier!

http://www.adac.de

http://www.rettungskarte-online.de

http://www.vda.de


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